Innovator 16.2: Neue Zugriffsmöglichkeiten und KI-Readiness
Innovator 16.2 bietet den Anwendern spannende neue Funktionen, mit denen die Modellierung noch effizienter und flexibler gelingt.
Innovator-Daten lassen sich jetzt noch einfacher und flexibler im gesamten Unternehmen einsetzen. Dafür stehen verschiedene Möglichkeiten bereit:
- Die REST-API ermöglicht sowohl lesenden als auch schreibenden Zugriff auf alle Inhalte im Innovator. Über ein flexibles Plugin-Konzept können individuelle Endpunkte bereitgestellt werden.
- Innovator-Elemente und -Diagramme sind jetzt über die Web-Oberfläche direkt im Browser verfügbar. Zusätzlich sind alle Dashboards jederzeit ohne zusätzliche Installation einsehbar.
- Mit der DataBridge können Innovator-Modelle bidirektional in andere Tools integriert werden. Schnittstellen zu OpenSearch, Neo4j®, Collibra und Apache Superset stehen bereits zur Verfügung und ermöglichen eine nahtlose Verbindung mit unterschiedlichen Systemen.
KI-Readiness
Innovator-Modelle enthalten umfangreiches Wissen, das jetzt unkompliziert im gesamten Unternehmen genutzt werden kann. Mithilfe eines KI-Agenten lassen sich die Inhalte per natürlicher Sprachabfrage bequem durchsuchen. Dafür stehen drei Zugangswege zur Verfügung:
- Zugriff direkt aus Innovator über das MIRA-Plugin
- Nutzung über eine Web-Oberfläche ohne Client-Installation
- Anbindung über einen MCP-Server, sodass ein Large Language Model (LLM) direkt auf die Inhalte zugreifen kann. Das LLM kann dabei frei gewählt werden.
Innovator-Plattformverbesserungen
Innovator 16.2 bietet eine Reihe neuer Funktionen, die die Plattform noch leistungsfähiger machen:
- Erweiternde Stereotype: Für den Elementtyp „Erweiterung“ lassen sich beliebige Stereotype mit Stereotypeigenschaften, Typsystemoptionen, Labels und Texten definieren. Diese erweiternde Stereotype können auf nahezu alle Innovator-Elemente angewendet werden.
- Abgeleitete Beziehungen: Bei der Modellierung mit ArchiMate®-Diagrammen werden nun abgeleitete Beziehungen unterstützt. Innovator erkennt und verwaltet die zugrunde liegenden Pfade automatisch.
- Handling von verwalteten Modellen: Verwaltete Modelle, Modellversionen und Sicherungen können mittels Drag-and-Drop in schachtelbaren Ordnern gruppiert werden. Im Administrationsprogramm ist zudem das Verschieben verwalteter Modelle samt aller Versionen zu einem anderen Agenten möglich.
Erweiterte Optionen für Information Architects
- Implementierung von User-Defined Functions (UDF): Für die Entity-Relationship- und Datenbankmodellierung lassen sich nun eigene Funktionen anlegen, einschließlich Mapping zwischen ER und Datenbank, Parametern in FROM-Klauseln, IntelliSense und ER-Views.
- Verbesserte Governance durch erweiternde Stereotype: Für sensible Daten, etwa beim Einsatz des Traffic-Light-Protocols, stehen jetzt dynamische Eigenschaften über erweiternde Stereotype zur Verfügung. Diese ermöglichen eine besonders feingranulare Kennzeichnung und Steuerung von Attributen.
- Objektrelationales Mapping und Modellierung: Die ORDBMS-Unterstützung wurde erweitert. Ausführliche Informationen dazu sind in den Release Notes von Innovator 16.2 verfügbar.
Unterstützung moderner Datenbank-Plattformen: Innovator wurde für objektrelationale Cloud-Datenbanken optimiert, unter anderem für Databricks®, Athena, BigQuery und Snowflake®.
Weitere Detailverbesserungen bewährter Features
Auch abseits der großen Neuerungen wurde Innovator 16.2 in vielen Bereichen weiter verbessert. Dashboards sind nun vollständig in den Modelleditor integriert und können flexibel an beliebigen Orten abgelegt werden. Der Bpanda-Connector verwendet ab sofort die im Modell hinterlegten Vektorgrafiken, was die Performance bei der Nutzung erhöht. Die PowerShell-Automatisierung (PowerShell 7.6) ist nun auch unter Linux lauffähig. Für die Impact-Analyse stehen erweiterte Konfigurationsmöglichkeiten und eine optimierte Darstellung der Diagramme zur Verfügung.
Mehr Informationen zu Innovator unter www.innovator.de.
